Ausgabe up 1-2019 | Rubrik Branchennews

Studie: Kein Brustschwimmen nach Hüft-OP

vom: 03.12.2018

Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

Für die Studie wurden bei neun Patienten mit primärer Hüftarthrose Messungen während 124 verschiedenen körperlichen Aktivitäten vorgenommen. Die höchsten Belastungen des Hüftgelenks wurden beim Stehen auf einem Bein, beim Brustschwimmen, der Muskelstreckung und Muskelkontraktion beim Zweibeinstand gemessen. Joggen und Spazierengehen wiesen die niedrigsten Werte auf.

Kurz nach einer Hüft-OP sollte die physiotherapeutische Behandlung im Liegen mit gestreckten Beinen nur gegen einen geringen Widerstand und mit häufigen Pausen erfolgen, empfehlen die Wissenschaftler.

Bildnachweis: Fotolia.com: Lars Christensen

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