Ausgabe up 2-2019 | Rubrik Branchennews

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: Krankenfahrten für mobilitätseingeschränkte Patienten ohne Genehmigung

vom: 08.01.2019

Patienten, deren Mobilität dauert eingeschränkt ist, benötigen seit dem 1. Januar 2019 für ärztlich verordnete Krankenfahrten nicht länger die Genehmigung ihrer Krankenkasse. Mit dieser neuen Regelung soll das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) die Krankenbeförderung von und zur ambulanten Behandlung erleichtern. Die Neuerung gilt für Patienten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 sowie für Patienten mit Schwerbehinderung mit den Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (Blindheit) oder „H“ (Hilflosigkeit) im Schwerbehindertenausweis.

Ursprünglich hatte der Gesetzentwurf vorgesehen, dass für die genannten Patientengruppen nur Verordnungen für Fahrten zu Fachärzten nicht länger der Genehmigung bedürfen. Dies wurde jedoch auf alle Fahrten zu ambulanten Behandlungen erweitert. Dazu zählen sowohl Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie auch mit Mietwagen, Privat-PKV und Taxen.

Bildnachweis: iStock: Lalocracio

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  • Ich finde es gut, dass eingeschränkte Menschen keine Genehmigung für Krankenfahrten mehr brauchen. Das wird sicherlich den Alltag in der Pflege etwas erleichtern. Einer von vielen notwendigen Schritten zu weniger Bürokratie.

  • Eine sehr wichtige Regelung; leider findet sich dazu überhaupt nichts in unseren Medien. Wie sollen also die betroffenen Patienten davon erfahren?

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