Ausgabe up 3-2019 | Rubrik Branchennews

BSG: Potenzial einer neuen Methode reicht für Erprobungsstudie

vom: 11.02.2019

Eine neue Untersuchungsmethode besitzt das „Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative“, wenn sie „aufgrund ihres Wirkprinzips und der bisher vorliegenden Erkenntnisse mit der Erwartung verbunden ist, dass sie eine effektivere Behandlung ermöglichen kann“. Das gelte allerdings nur, wenn die noch offenen Fragen in einer einzigen Studie geklärt werden können. So hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel kürzlich entschieden.

Konkret ging es um einen Diagnosetest, mit dem festgestellt werden soll, ob bei Patienten mit unklarer Veränderung der Gallenwege ein bösartiges Gallengangskarzinom vorliegt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte eine Erprobung dieser Methode auf Kassenkosten „mangels Erprobungspotenzial“ abgelehnt. Dem stimmte das BSG nicht zu, wollte allerdings nicht entscheiden, ob trotz der geringen Fallzahlen der vorgelegten Studien hierauf eine abschließende Erprobungsstudie gestützt werden könne und verwies das Verfahren zurück ans Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg (Az.: B 1 KR 11/18 R).

Bildnachweis: iStock: simpson33

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