GKV-HIS: Höhere Preise, weniger Behandlungseinheiten

vom: 22.02.2019

Der Bundesbericht (Januar bis September 2018) des GKV Heilmittel-Informationssystems (GKV-HIS) zeigt für die ersten drei Quartale 2018 gute und schlechte Nachrichten: Positiv ist, dass die Preise für Heilmittel im Bundesdurchschnitt gestiegen sind, für KG etwa um 15 Prozent, für Manuelle Therapie und KG-ZNS um 16,3 Prozent und für MLD45 sogar um 17,7 Prozent. Allerdings sind die Behandlungseinheiten für Heilmitteltherapie je 1.000 Versicherte im gleichen Zeitraum zurückgegangen.

In 14 von 17 KV-Gebieten haben Ärzte von Januar bis einschließlich September 2018 weniger verordnet als im Vorjahreszeitraum – darunter Bremen, Hessen und Westfalen-Lippe. Diese Gebiete wiesen ohnehin bereits die niedrigsten Behandlungszahlen auf. Jetzt haben sie sich nochmals um jeweils drei Prozent verringert. In Schleswig-Holstein gingen die Behandlungseinheiten je 1.000 Versicherte sogar um 10,6 Prozent zurück.

Grafiken und weitere Auswertungen zum Thema finden Sie in der up|printausgabe 03|2019.

Bildnachweis: GKV-Spitzenverband

(Visited 626 times, 1 visits today)
Themen: Alle Artikel, Branchennews, Branchennews Aktuell, Thema Abrechnung, Thema Abrechnung GKV, Thema Gesundheitspolitik, Thema Politik
Stichwörter: , , , , , ,

Ähnliche Artikel

Wir freuen uns zu Ihrer Rückmeldung zu diesem Artikel! Lesen Sie hier mehr zu unseren Kommentarregeln und wie wir Kommentare redaktionell bearbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.