Ausgabe up 4-2019 | Rubrik Branchennews

GKV-Finanzen 2018: Ausgaben für Heilmittel steigen um 11,5 Prozent

vom: 15.03.2019

Das Bundesgesundheitsministerium (BGM) hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Vorjahr veröffentlicht. Demnach habe es bei den Heilmittelausgaben mit 11,5 Prozent „deutlich überproportionale Zuwächse“ gegeben. Dies sei vor allem die Folge der schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG). Insgesamt gaben die Kassen 2018 rund 7,9 Milliarden Euro für Heilmittel aus, gut 800 Millionen Euro mehr als im Jahr 2017. Mit drei Prozent stellen die Heilmittel jedoch immer noch einen vergleichsweise kleinen Posten dar.

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen zudem wieder einmal mehr Geld eingenommen als sie ausgeben mussten. Laut BMG standen den Einnahmen in Höhe von rund 241,4 Milliarden Euro Ausgaben von rund 239,4 Milliarden Euro gegenüber. Die GKV erzielte mit einem Überschuss von zwei Milliarden Euro im dritten Jahr in Folge ein positives Finanzergebnis. Die Einnahmen der Krankenkassen stiegen um 3,3 Prozent. Die Ausgaben verzeichneten bei einem Anstieg der Versichertenzahlen von rund 0,8 Prozent ein Plus von 3,9 Prozent.

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