Ausgabe up 4-2019 | Rubrik Branchennews

Pflegekammer: Spahn hofft auf Akzeptanz in Niedersachsen

vom: 07.03.2019

Kammern sind wichtig für die Weiterentwicklung des Berufsbilds und können gegenüber der Politik als Sprachrohr des Berufes auftreten, weil eben alle, die den Beruf ausüben, darin vertreten sind. So äußert sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der aktuellen Folge seiner Video-Reihe #Fragspahn. Hier spricht er mit der Altenpflegerin Jennifer Elskamp über die aktuelle Debatte zur Pflegekammer in Niedersachsen.

Es brauche solche Institutionen, so der Minister, wenn sich die Pflege berufsrechtlich und auch in der Wahrnehmung weiterentwickeln wolle. Allerdings sei bei der Kommunikation wohl einiges schiefgelaufen, etwa indem Bescheide zu möglichen Höchstbeiträgen verschickt wurden, statt die Zwangsmitgliedschaft, die mit einer Kammer komme, erst einmal zu erklären.

Dem stimmt auch Jennifer Elskamp zu. Sie selbst ist für die Kammer, kenne aber in ihrem kollegialen Umfeld niemanden, der diese Meinung teilt. Die Altenpflegerin möchte der Kammer eine Chance geben – und auch der Gesundheitsminister wünscht sich, dass man am Ende in Niedersachsen eine Lösung findet. Das Beispiel der Pflegekammer Rheinland-Pfalz zeige, dass dies möglich ist.

Informationen rund um das Thema Therapeutenkammer gibt es übrigens hier: www.therapeutenkammer.de

Bildnachweis: Screenshot Youtube: Frag Spahn

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