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Ab 2020: Neue Anforderungen an Anbieter im GKV-Leitfaden Prävention

Mit der aktualisierten Fassung des GKV-Leitfadens Prävention hat der GKV-Spitzenverband neue Anforderungen an die Qualifikation der Anbieter formuliert, die ab dem 1. Oktober 2020 gelten sollen: Statt der bisherigen Aufzählung geeigneter Berufs- und Studienabschlüsse werden künftig inhaltliche und quantitative – in Stunden bzw. „Creditpoints“ (ECTS) ausgedrückte – Mindeststandards in den einzelnen primärpräventiven Handlungsfeldern erforderlich, heißt es in einem GKV-Schreiben. Zu den Handlungsfeldern gehören „Bewegungsgewohnheiten“, „Ernährung“, „Stressmanagement“ und „Suchtmittelkonsum“.
Ab 2020: Neue Anforderungen an Anbieter im GKV-Leitfaden Prävention
© iStock: KatarzynaBialasiewicz

Die Neuregelung ist mit einer Bestandsschutz- sowie mit langfristigen Übergangsregelungen ausgestattet. Für bereits anerkannte Unterrichtende soll eine Übergangsfrist von zwei Jahren gelten. Studierende, die bis zum 30. September 2020 ein Studium aufnehmen, können sich noch bis Ende 2024 nach den bisherigen Regelungen zur Anbieterqualifikation als Kursleiter zertifizieren lassen.

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