Ausgabe up 6-2019 | Rubrik Branchennews

Bankenverband warnt vor Betrüger-Mails zu neuem iTAN-Verfahren

vom: 20.05.2019
Junger Mann telefoniert und hält Dokument

Betrüger versuchen derzeit mit gefälschten Mails die Daten von Bankkunden abzugreifen. Darauf weist der Bundesverband der deutschen Banken (BdB) hin. Hintergrund der neuen Betrugsmasche ist die Abschaffung der klassischen TAN- bzw. iTAN-Listen auf Papier. Bis Mitte September müssen alle Bankkunden, die derzeit noch solche Listen verwenden, auf ein moderneres TAN-Verfahren mit einer Zwei-Faktoren-Authentifizierung umsteigen. Banken treten deshalb mit ihren Kunden oft per Mail in Kontakt.

Der BdB mahnt nun zur Vorsicht: Neben den Banken nähmen auch Kriminelle per Mail Kontakt zu Bankkunden auf. Unter dem Vorwand, sie sollten die neue TAN-App freischalten, würden die Kunden auf eine gefälschte Website gelotst, „die dem Online-Banking-Auftritt der eigenen Bank täuschend ähnlich sein kann“. Für Kunden sei es oft schwer, die Fälschungen zu erkennen, da die Mails inzwischen keine Rechtschreibfehler mehr enthalten und die Kunden sogar mit ihrem richtigen Namen angesprochen werden.

Der BdB rät, bei solchen Mails die Absender-Adresse genau zu prüfen und dem angebotenen Link auf keinen Fall zu folgen. Im Zweifel sollten Kunden bei ihrer Bank anrufen, um nachzufragen. Verdächtige Mails sollten immer der eigenen Bank gemeldet werden, damit diese auch andere Kunden schützen kann.

Bildnachweis: iStock: MartinPrescott

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