Ausgabe up 6-2019 | Rubrik Branchennews

Studie: Effektivität von Schmerztherapie messen

vom: 14.05.2019

Die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) ist ein Behandlungsansatz für Patienten mit chronischen Schmerzen. Wie aber lässt sich die Effektivität einer solchen Therapie, bei der Ärzte, Physio-, Sport-, Ergotherapeuten und Psychologen intensiv zusammenarbeiten, messen? Mit dieser Frage hat sich die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie „VAPAIN“ (Validation and Application of a patient relevant core outcome set to assess effectiveness of multimodal PAIN therapy) befasst.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Universitäts SchmerzCentrum (USC) und dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden. Das interdisziplinäre Team aus Vertretern der Medizin, Psychotherapie, Physiotherapie, Versorgungsforschung und Patienten einigte sich kürzlich auf acht Parameter, die künftig in jeder klinischen Studie zur Bestimmung der Effektivität multimodaler Schmerztherapie zur Anwendung kommen sollen: Schmerzintensität, Schmerzhäufigkeit, körperliche Aktivität, emotionales Wohlbefinden, Zufriedenheit mit sozialen Rollen und Aktivitäten, Produktivität (bezahlt und unbezahlt, zu Hause und am Arbeitsplatz, inklusive Präsentismus und Fehlzeiten), gesundheitsbezogene Lebensqualität und Wahrnehmung des Patienten hinsichtlich der Erreichung des Behandlungsziels.

Bildnachweis: iStock: anyaberkut

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