Ausgabe up 7-2019 | Rubrik Branchennews

Multimodale Therapie von chronischen Schmerzpatienten gefordert

vom: 18.06.2019

Eine neue Vereinbarung zur multimodalen Therapie von chronischen Schmerzpatienten soll die ambulante Versorgung verbessern. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD), die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Kassenärztlichen Vereinigungen haben den Entwurf erarbeitet. Im Mittelpunkt der „Vereinbarung zur interdisziplinären schmerzmedizinischen Versorgung“ steht die koordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachdisziplinen. Unter ärztlicher Leitung sollen auch Physio- und Ergotherapeuten gleichberechtigt eingebunden werden.

Anlässlich des jüngsten „Aktionstages gegen den Schmerz“ hat der BVSD vor einer weiteren Verschlechterung der Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen gewarnt. Mehr als 12 Millionen Menschen – das entspricht etwa 17 Prozent der Bevölkerung – seien in Deutschland von langanhaltenden, chronischen Schmerzen betroffen, heißt es in dem Entwurf.

Bildnachweis: iStock: alvarez

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