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Schöner Schreiben: 5 einfache Tricks, die jeden Text besser machen

Website, Broschüre, Blog-Artikel oder ein Gastbeitrag in einer Zeitschrift: Obwohl das Schreiben von Texten nicht unbedingt zu Ihrem täglich Brot gehört, müssen auch Praxisinhaber den Stift hin und wieder schwingen oder die Finger über die Tasten gleiten lassen. Und wenn Sie sich schon die Mühe machen, sollte auch das bestmögliche Ergebnis dabei herauskommen.
© iStock: serg3d

Trick 1: Aussagekräftige Überschriften

„Behandlung“, „Gesundheit“, „Therapie“ – solche Überschriften sind an sich nicht falsch, sie animieren aber auch nicht gerade zum Weiterlesen. Denn die Leser erfahren nicht konkret, worum es geht. Besser: „Behandlung – So läuft Ihr Besuch in unserer Praxis ab“.

Trick 2: Aktiv formulieren

„Die Patienten werden in einem unserer vier Therapieräume behandelt.“ Dieser Satz steht im Passiv und klingt auch so, irgendwie langweilig und steif. Formulieren Sie lieber aktiv. Das macht den Text lebendiger und ist für Ihre Patienten angenehmer zu lesen. Zum Beispiel so: „Wir behandeln unsere Patienten in vier Therapieräumen.“ Positiver Nebeneffekt: Sie stellen damit auch eine größere Nähe zu Ihrer Zielgruppe her.

Trick 3: Auf den Punkt kommen

Nachdem Sie Ihren Text formuliert haben, lesen Sie ihn sich noch einmal genau durch. Sind die Aussagen präzise? Haben Sie das, was Sie sagen möchten, eindeutig formuliert? Oder sind Sie an der ein oder anderen Stelle etwas vom Thema abgekommen? Lassen Sie einen Außenstehenden einen Blick darauf werfen.

Vielleicht haben sich auch überflüssige Füllwörter eingeschlichen. Diese gilt es nun zu streichen. Typische Füllwörter sind: eigentlich, ja, wirklich, quasi, gar, mitunter, also, echt, gewissermaßen, irgendwie, ziemlich, u.v.m.

Trick 4: Schluss mit -heit, -keit, und -ung

Hauptwörter machen einen Text sperrig und schwer lesbar. Setzen Sie darum lieber auf Verben. Sie halten den Satz lebendig. Tipp: Besonders die Endungen -heit, -keit und -ung sind Hinweise auf Substantive, die sich leicht vermeiden lassen.

Beispiel: Kontinuierliche Weiterbildung ist bei uns eine Selbstverständlichkeit.

Besser: Wir bilden uns ständig weiter.

Trick 5: Fremdwörter vermeiden

Medizinische Fachwörter kommen bei den wenigsten Lesern gut an. Auch wenn diese Begriffe in Ihrem beruflichen Alltag normal sind, bedenken Sie, dass nicht jeder damit etwas anfangen kann. Erklären Sie, was sich dahinter verbirgt. So verstehen Ihre Leser worum es geht und Sie stellen Ihr Expertenwissen unter Beweis.

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