up|unternehmen praxis

Sozialschutz-Paket II: Rettungsschirm auch für Frühförderstellen

Auch für Frühförderstellen hat die Bundesregierung einen Rettungsschirm in der Corona-Pandemie gespannt. Mit der Verabschiedung des Sozialschutz-Paketes II können Leistungserbringer künftig neben dem heilpädagogischen auch für den medizinisch-therapeutischen Bereich der Frühförderung einen Zuschuss nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) beantragen. Die Anträge bei den Trägern der Eingliederungshilfe und den Krankenkassen gelten auch rückwirkend, wie das Bundesarbeitsministerium mitteilte.
PKV-Rettungsschirm Marke Eigenbau
© akinbostanci

Nach dem SodEG waren zunächst Einrichtungen ausgenommen, die nach Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG), SGB V oder SGB XI finanziert werden. Mit dem Sozialschutz-Paket II wurde „eine ausnahmsweise Geltung des SodEG für die Leistungsträger der Gesetzlichen Krankenversicherung geregelt, soweit diese Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung erbringen“, heißt es in einem Schreiben des Bundeskanzleramtes an die Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung (VIFF). Damit seien die Leistungsträger verpflichtet, den Bestand insbesondere der interdisziplinären Frühförderstellen zu sichern.

Außerdem interessant:

GKV-Rettungsschirm – So spannen Sie ihn auf

PKV-Rettungsschirm Marke Eigenbau

Frühförderung in Sachsen: Engere Zusammenarbeit geplant

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all Kommentare
0
Wir würden gerne erfahren, was Sie meinen. Schreiben Sie einen Kommentar.x