up|unternehmen praxis

DDG rät: Hände lieber desinfizieren, statt sie häufig zu waschen

Eine aktuelle Studie aus Dänemark zeigt, dass durch das Corona-bedingte Händewaschen bei jedem zweiten Schüler ein Handekzem auftrat. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) rät in einer Pressemeldung zum anstehenden Schulbeginn, beim Infektionsschutz statt zur Seife auch häufiger zum Desinfektionsmittel zu greifen. Das sei für die Haut weniger belastend, als die Hände ständig zu waschen. Denn die Substanzen in den Seifen können die Haut strapazieren und austrocknen, sodass Entzündungen entstehen.

Laut der DDG belegen Studien zudem, dass alkoholbasierte Desinfektionsmittel die Haut weniger belasten als Produkte mit Detergenzien. Weiterhin gilt: „Nach jedem Desinfizieren und nach jedem Händewaschen sollte die Haut mit einem Pflegepräparat eingecremt werden, um die Regeneration der Hautbarriere zu unterstützen“, sagt Professor Dr. med. Andrea Bauer, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie in der DDG. Die Dermatologen empfehlen darum, in den Schulen auch Hautpflegemittel zur Verfügung zu stellen.

Außerdem interessant:

Praxisorganisation in Corona-Zeiten: Teil 1 – Hygiene

Versteckte Keimschleudern entlarven

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all Kommentare
0
Wir würden gerne erfahren, was Sie meinen. Schreiben Sie einen Kommentar.x