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Ergotherapie: Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband gescheitert

Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE), der Bundesverband für Ergotherapeuten e. V. (BED) und der GKV-Spitzenverband kamen am 8. September 2020 zur letzten Verhandlungssitzung zum Thema Preisverhandlungen zusammen. Da keine Einigung erzielt werden konnte, soll nun die Schiedsstelle Heilmittel über die Preiserhöhung entscheiden. Die Gespräche über den Rahmenvertrag bleiben davon unberührt und werden weiter fortgesetzt.
© iStock: Andrey Popov

Ziel der Preisverhandlungen war es, Einigung hinsichtlich der Eckpunkte der Berechnung wirtschaftlicher Vergütung, wie im § 125 SGB V vorgesehen, herbeizuführen. Da keine einheitliche Vorgehensweise gefunden wurde, erklärten DVE und BED die Verhandlungen für gescheitert. Einigkeit gab es laut BED lediglich hinsichtlich der Einflussfaktoren, die die Vergütungspreise maßgeblich bestimmen: die zu Grunde liegende Jahresarbeitszeit, das Unternehmereinkommen der Praxisinhaber, eine angemessene Tarifvergütung der Mitarbeiter und die durchschnittlich laufenden Kosten einer Praxis.

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