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Anhörung: SHV gegen Verlängerung der Hygienepauschale von 1,50 Euro

In einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses im Bundestag hat sich der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) gestern (16.11.2020) gegen einen Änderungsantrag ausgesprochen, mit dem die Hygienepauschale von 1,50 Euro aufgrund der Corona-Pandemie verlängert werden soll. Bei der Anhörung ging es um Änderungsanträge zum Regierungsentwurf des Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz – GPVG).
© bob_bosewell

Man erkenne die gute Absicht an, die hinter einer geplanten Verlängerung der Hygienepauschale stecke, so Heinz Christian Esser, Mitglied im Vorstand des SHV. Die Vergütung von 1,50 Euro pro Verordnung sei jedoch bei weitem nicht kostendeckend. Zudem sei die Vergütung der Hygienemaßnahmen ein Thema im derzeit laufenden Schiedsverfahren. Esser bat darum, eine gerechte Entschädigung für den Mehraufwand dem Schiedsverfahren zu überlassen. Dort werde man bis Jahresende eine Regelung dazu haben.

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