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GPVG: Abweichende Vereinbarungen für Hygienepauschale möglich

Zum Punkt „Abrechnung einer Hygienepauschale für Heilmittelerbringer“ sieht der Entwurf des Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetzes (GPVG – Stand 23.11.2020) folgende Änderungen des § 125b SGB V vor: Heilmittelerbringer sollen die Kosten für erhöhte Hygienemaßnahmen pauschal abrechnen können. Zudem wird aber auch klargestellt, dass abweichende vertragliche Vereinbarungen möglich sind.
© iStock: winyuu

Heilmittelerbringer dürfen sich über diese Änderung freuen, denn damit ist es möglich, dass man sich im derzeit laufenden Schiedsverfahren auf eine höhere Kostenerstattung für die Pandemie-bedingten Hygienemaßnahmen einigt, als die bislang für GKV-Patienten geltenden 1,50 Euro pro Verordnung.

Morgen (26.11.2020) erfolgt die 2. und 3. Lesung des GPVG im Bundestag. Es soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Außerdem interessant:

Anhörung: SHV gegen Verlängerung der Hygienepauschale von 1,50 Euro

Und wenn die Schiedsstelle “falsch” entschieden hat?

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