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RKI ändert Kriterien für Corona-Tests

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat auf die Grenzen der Corona-Testmöglichkeiten in Deutschland hingewiesen. Die Testkapazität der Labore sei bundesweit erstmalig zu 100 Prozent ausgelastet, hieß es auf einer Pressekonferenz in Berlin. Mit einer Anpassung der Testkriterien will das RKI für den Herbst und Winter eine Überlastung von Arztpraxen, Laboren, Eltern und Betreuungseinrichtungen verhindern.
© iStock: fizkes

Das RKI empfiehlt drei Testkriterien, nach denen ein Corona-Test zukünftig durchgeführt werden soll:

  • Klinische Symptome wie Atemnot, akute Bronchitis, eine Pneumonie, Fieber (über 38 Grad) und eine Störung des Geruchs- und Geschmacksinns
  • Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, im medizinischen Bereich arbeiten oder engen Kontakt zu Risikogruppen haben (wie Familie, Beruf, Schule)
  • Kontakt zu einem nachgewiesenen positiven Corona-Fall seit Auftreten der Erkältungssymptomatik

 

Wer die Testkriterien nicht erfüllt, soll sich laut den RKI-Empfehlungen auch ohne den Nachweis von SARS-CoV-2 bei respiratorischen Symptomen für mindestens fünf Tage zuhause in Isolation begeben und diese erst beenden, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht.

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