up|unternehmen praxis

Leitlinie zur Querschnittlähmung empfiehlt Physio- und Ergotherapie

Unter Federführung der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) ist kürzlich die S2e-Leitlinie „Verbesserung der Funktionsfähigkeit der oberen Extremitäten bei zervikaler Querschnittlähmung“ erschienen. Darin steht u.a. die Zusammenarbeit von Physio- und Ergotherapeuten in einem multidisziplinären Team sei von zentraler Bedeutung.
© iStock: Kanawa_Studio

Unfälle, Durchblutungsstörungen, Infektionen oder Tumore können zu einer Verletzung des Rückenmarkes führen. Bei etwa 45 Prozent der Patienten entwickelt sich aus dem Rückenmarktrauma eine Querschnittlähmung (QSL), in der das Halsrückenmark betroffen ist. Dies führt zu einer zervikalen QSL, also zur teilweisen oder kompletten Lähmung aller vier Extremitäten sowie sensiblen und autonomen Ausfällen.

Die aktuelle S2e-Leitlinie kann auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) unter der Nummer 179-013 abgerufen werden.

Außerdem interessant:

Inkontinenz: Leitliniengerechte Therapie erhält nur jede fünfte Frau

S2k-Leitlinie Bandscheibenvorfälle und NVL Asthma aktualisiert

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all Kommentare
0
Wir würden gerne erfahren, was Sie meinen. Schreiben Sie einen Kommentar.x