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Praxis zum Testzentrum machen

Praxisinhaber können nicht nur die eigenen Mitarbeiter auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen (up berichtete), Sie können diese Leistung auch Ihren Patienten und anderen Testwilligen anbieten und die Kosten mit der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV)abrechnen. Dafür müssen Sie sich als Testzentrum beauftragen und bei der KV registrieren lassen.
© iStock: Circle Creative Studio

Der Weg zum Testzentrum funktioniert in vier einfachen Schritten:

  1. Sie müssen eine entsprechende Beauftragung erhalten, etwa durch das zuständige Gesundheitsamt. Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, können Sie der für Sie gültigen Allgemeinverfügung entnehmen. Dazu zählen beispielsweise in Baden-Württemberg die Schulung des Testpersonals, ein Testkonzept, Berichtswesen usw.
  2. Sie müssen sich bei der zuständigen KV registrieren. Die KV Schleswig-Holstein beispielsweise hat ein entsprechendes Registrierungsformular, das Nicht-KV-Mitglieder zur Abrechnung von Leistungen nach der Coronavirus-Testverordnung (TestV) ausfüllen.
  3. Dann führen Sie die Tests durch.
  4. Und rechnen schließlich mit der KV ab.

 

Wie die Beauftragung zum Testzentrum und die Registrierung bei der KV funktioniert, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Schauen Sie in die für Sie gültige Allgemeinverfügung und wenden Sie sich bei Fragen an Ihr Gesundheitsamt oder die zuständige KV. Dort kann man Ihnen Auskunft über die für Sie geltenden Regelungen geben. Auf der Internetseite des VPT finden Sie eine Übersicht für Schnelltest-Schulungen, sortiert nach Bundesländern.

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