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Kinderschutzhotline hilft bei Verdacht auf Kindesmisshandlung

In Corona-Zeiten können Misshandlungen von Kindern zunehmen, befürchten Experten. Gerade im Lockdown warnen Jugendämter und Psychologen vermehrt vor häuslicher Gewalt. Umso wichtiger ist es auch für Therapeuten, bei Verdachtsfällen schnell zu reagieren, doch die Diagnose Kindesmisshandlung sollte mit Vorsicht getroffen werden (up berichtete). Telefonische Beratungsangebote können helfen, wie etwa die Medizinische Kinderschutzhotline.
Kinderschutzhotline hilft bei Verdacht auf Kindesmisshandlung
© iStock:Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

Das bundesweit kostenlose Angebot wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und ist rund um die Uhr unter der Rufnummer 0800 19 210 000 erreichbar. Geleitet wird das Projekt von Professor Jörg M. Fegert von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm. Ein 2019 erschienener Flyer fasst alle wichtigen Informationen über das telefonische Beratungsangebot zusammen, an das sich medizinisches Fachpersonal bei Verdacht auf Kindesmisshandlung wenden kann.

Mehr zur Kinderschutzhotline erfahren Sie auf www.kinderschutzhotline.de

Außerdem interessant:

Verdacht auf Kindesmisshandlung – was tun?

Deutscher Kinderschutzbund

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