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GKV-Finanzen: Heilmittelausgaben im ersten Quartal gestiegen

Die Heilmittelausgaben sind im ersten Quartal 2021 um über drei Prozent gestiegen. Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor. Die Ausgaben für Heilmittel beliefen sich auf rund 2,33 Milliarden Euro, etwa 73 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt machen sie etwa drei Prozent der Gesamtausgaben aus.
© iStock: anyaberkut

Dem BMG zufolge standen Einnahmen in Höhe von rund 69,3 Milliarden Euro Ausgaben von rund 69,4 Milliarden Euro gegenüber. Für die 103 Krankenkassen bedeutet das in den ersten drei Monaten ein Defizit von148 Millionen Euro. Insgesamt lagen die Finanzreserven der Krankenkassen bis Ende März bei rund 16,6 Milliarden Euro. Dies entspricht im Durchschnitt 0,7 Monatsausgaben.

„Die Pandemie hat auch im 1. Quartal 2021 die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich beeinflusst“, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die vorliegenden Daten ließen aber noch keine valide Prognose für die weitere Finanzentwicklung zu.

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