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GKV-Spitzenverband fordert Bremse für extrabudgetäre Leistungen

Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie stellen für das Gesundheitswesen große Herausforderungen dar. Daher müsse eine stabile Finanzsituation der Krankenkassen die zentrale Zielsetzung in der neuen Legislaturperiode sein. Das fordert ein Positionspapier des GKV-Spitzenverbandes, das der Verwaltungsrat kürzlich vorgestellt hat.
© iStock: PeopleImages

In den „Positionen für die 20. Legislaturperiode 2021 – 2025“ äußern sich die Autoren auch zur ambulanten Vergütungssystematik mit der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV). Sie solle grundsätzlich beibehalten, aber auf wenige ausgewählte und besonders zu fördernde Leistungen begrenzt werden. „Der Ausgabenzuwachs bei extrabudgetär vergüteten Leistungen ist zu bremsen“, heißt es in dem Papier. Der Gesetzgeber solle konkret regeln, wie extrabudgetäre Leitungen in die MGV überführt werden können.

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