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Podologie-Verbände fordern konkrete Angaben zur Blankoverordnung

Die drei maßgeblichen Podologie-Verbände haben mit dem GKV-Spitzenverband vereinbart, den Vertrag nach § 125a SGB V über die Erbringung von Leistungen auf Basis von Blankoverordnungen bis spätestens 31. Mai 2022 zu schließen. Dabei geht es den Verbänden um eine inhaltlich sinnvolle Ausformung des Vertrages. Diese erfordere weitere intensive Beratungen, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesverbandes für Podologie, des Verbands Deutscher Podologen (VDP) und des Deutschen Verbands für Podologie (ZFD) heißt.
© iStock: BrianAJackson


Dazu werden sich die Verbände auf einer Klausurtagung am letzten Oktoberwochenende beraten. Konkret geht es u. a. um die Frage, welche Indikation für eine Blankoverordnung unter medizinisch-therapeutischen Gesichtspunkten in Betracht kommt. Nach Ansicht der Verbände gelte dies für das Diabetische Fußsyndrom (Diagnosegruppe DF), das Fußsyndrom bei Neuropathien (NF) sowie das Fußsyndrom bei Querschnittsyndromen (QF). Weitere Themen sind die Dauer der Therapie und der Frequenz sowie Fragen zur Abrechnung.

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