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G-BA beschließt Zweitmeinungsanspruch bei Wirbelsäuleneingriffen

Am 19. November 2021 ist der Beschluss des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) in Kraft getreten, der regelt, dass Versicherte nun einen Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung haben, wenn eine geplante Operation an der Wirbelsäule ansteht.
Langfristiger Heilmittelbedarf (LHB)
© iStock: gilaxia

Unter anderem können Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Neurochirurgie und weitere einen Antrag stellen, Zweitmeinungen abgeben zu dürfen. Diese prüfen dann auf Wunsch der Patienten, ob die Operation wirklich notwendig ist, oder ob es mögliche Therapiealternativen gibt.

Patienten können in Zukunft unter www.116117.de/zweitmeinung entsprechende Ärzte finden, die zweitmeinungsberechtigt sind. Eine Liste der planbaren Operationen an der Wirbelsäule, für die das Zweitmeinungsverfahren gilt, finden Sie hier.

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