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Therapieverbände fordern Reform der Krankenhausfinanzierung

Sechs Berufsverbände, darunter auch der Bundesverband für Logopädie (dbl), der Deutsche Verband Ergotherapie (DVE) und der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK), fordern eine Reform der Krankenhausfinanzierung und eine Beteiligung aller Berufsgruppen an der Gestaltung. In einem gemeinsamen Positionspapier beklagen sie, dass die Versorgungsqualität in Kliniken in der Regel keine Rolle spiele, im Vordergrund stehe die wirtschaftliche Perspektive.
© iStock: WSF


Die Ursache für diese Fehlentwicklung sehen die Verbände in dem seit 2004 gültigen System der Krankenhausfinanzierung über Fallpauschalen. Diese bildeten die spezifischen Leistungen der nicht-ärztlichen Berufsgruppen, die für den Behandlungserfolg sehr wichtig seien, nur unzureichend ab. Die Folge sei, dass „das Potenzial der rehabilitativen Maßnahmen nicht oder nicht ausreichend genutzt werden kann und Patienten bereits in der frühen Phase der Genesung wichtige Möglichkeiten verpassen“.

Das Positionspapier finden Sie auf den Websites der Verbände, u. a. hier.

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