up|unternehmen praxis

BÄK: Positionen zu interdisziplinärer Patientenversorgung überarbeiten

Die Bundesärztekammer (BÄK) soll ihre Positionen zu einer interdisziplinären und teamorientierten Patientenversorgung überarbeiten. Das forderten kürzlich die Delegierten auf dem 126. Deutschen Ärztetag in Bremen. Der zunehmende Ärztemangel werde nicht durch Übernahme ärztlicher Tätigkeiten durch Gesundheitsberufe gelöst werden können, da auch hier ein zunehmender Fachkräftemangel bestehe, heißt es in dem Beschlussprotokoll. Außerdem sei die Patientensicherheit gefährdet, wenn aus kommerziellen Gründen Teile der ärztlichen Tätigkeit auf nichtärztliche Leistungserbringer übertragen würden.
BÄK: Positionen zu interdisziplinärer Patientenversorgung überarbeiten
© Fotolia.com: Monkey Business

Die Ärzteschaft habe die „Verpflichtung, mit ihrem ärztlichen Sachverstand die politisch gewollte und geförderte Entwicklung interprofessioneller Zusammenarbeit im Gesundheitswesen im Sinne der Patientensicherheit zu begleiten“. Angehörige der Gesundheitsfachberufe könnten aufgrund ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten die ärztliche Behandlung unterstützen. Sollten allerdings Tätigkeiten selbstständig übernommen werden, müssten Verantwortung, Haftungsrisiko und Budgetverantwortung auf diese Berufsgruppen übergehen, heißt es weiter.

Außerdem interessant:

Vom Zirkus Krone zur Schülermitverantwortung

Fachtagung zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all Kommentare
0
Wir würden gerne erfahren, was Sie meinen. Schreiben Sie einen Kommentar.x