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DiPAs: Regelungen zu Kosten, Sicherheit und Zulassung

Der Verband der Ersatzkassen und der AOK Bundesverband haben zustimmend auf die geplanten Regelungen zu den Digitalen Pflegeanwendungen (DiPAs) reagiert. „Im Vergleich zu den Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), die schon seit Ende 2020 per Rezept verord¬net werden können, sehen wir deutliche Fortschritte bei den Anforderungen an den Nutzen der Anwendungen, beim Datenschutz und bei den Regeln zur Preisbildung“, sagte Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes.
DiPAs: Regelungen zu Kosten, Sicherheit und Zulassung
© iStock_ FatCamera

Anders als bei den DiGAs setze der Gesetzgeber bei den DiPAs auf eine Höchstbetragsregelung. Das bedeutet, dass es keine freie Preisbindung der Hersteller gibt, sondern die Pflegekassen maximal 50 Euro pro Monat erstatten. Weiterhin soll es bei den DiPAs keine „Fast-Track-Verfahren“ wie bei den DiGAs geben, sodass jede Anwendung auch zugelassen und die Wirksamkeit geprüft wurde. Der vdek sieht es jedoch kritisch, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte entscheiden soll, welche DiPAs zugelassen werden. „Zielführend wäre eine Beteiligung der Pflegeselbstverwaltung an dem Entscheidungsverfahren zur Aufnahme einer DiPA in das Verzeichnis“, hieß es aus dem vdek.

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