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Erhöhung des Mindestlohns in Personalplanung berücksichtigen

Für Menschen, die in einem geringfügigen Arbeitsverhältnis stehen, ändern sich 2022 die Rahmengrößen: Der gesetzliche Mindestlohn steigt in drei Stufen, und die Verdienst-Obergrenze für Minijobber erhöht sich ab Oktober von 450 auf 520 Euro pro Monat.
Erhöhung des Mindestlohns in Personalplanung berücksichtigen
© Santje09

Zum Jahresbeginn war der gesetzliche Mindestlohn bereits auf 9,82 Euro pro Stunde erhöht worden, seit 1. Juli ist er auf 10,45 Euro pro Stunde gestiegen und die dritte Stufe folgt am 1. Oktober: Von da an verdienen auch Minijobber mindestens zwölf Euro pro Stunde.

Praxisinhaber sollten die geplanten Erhöhungen des Mindestlohns bei ihrer Personalplanung berücksichtigen. Denn: Möglicherweise muss beispielsweise die Putzhilfe ihre Stundenanzahl anpassen, um die Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat nicht zu überschreiten. Seit 1. Juli liegt die maximale Arbeitszeit für Minijobber bei 43 Stunden, davor waren es 45,8 Stunden. Übersteigt das Einkommen die 450-Euro-Grenze wird der Minijob zum Midijob – und damit sozialversicherungspflichtig und auch teurer für den Arbeitgeber.

Immerhin: Parallel zur Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro steigt ab Oktober die Verdienst-Obergrenze: Minijobber bleiben dann bis zu einem Monatsverdienst von 520 Euro sozialversicherungsfrei und dürfen maximal 43 Stunden im Monat arbeiten.

Mehr Infos gibt es im Merkblatt für Arbeitgeber.

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