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Studie: Autismusrate bei Kindern nimmt zu

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Die Zahl der Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) bei Kindern nimmt zu. Das ist das Ergebnis einer US-Studie, die kürzlich im Fachmagazin „Pediatrics“ veröffentlicht wurde. Demnach verdoppelte sich die Zahl der ASD mit Intelligenzminderung (ASD-I), bei ASD ohne Intelligenzminderung (ASD-N) stieg sie sogar um das Fünffache.

Für die Studie waren die Daten von Achtjährigen mit Wohnsitz in der Metropolregion New York-New Jersey über einen Zeitraum von 16 Jahren analysiert worden. Den größten Zuwachs von 3,8 auf 18,9 pro 1.000 Kindern verzeichneten dabei die ASD-Fälle ohne Intelligenzminderung. Jungen waren von der ASD-Diagnose häufiger betroffen als Mädchen. Dabei zeigte sich, dass eine ASD-N-Diagnose bei Kindern aus wohlhabenden Gegenden um 80 Prozent wahrscheinlicher war als bei Kindern aus ärmeren Gegenden.

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