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Ihor Reshetniak

Mehr Azubis in Gesundheitsberufen dank Schulgeldfreiheit

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

In Rheinland-Pfalz ist mit der Einführung der Schulgeldfreiheit im Oktober 2022 die Zahl der Auszubildenden an den 15 privaten Gesundheitsfachschulen deutlich gestiegen. 876 Azubis hätten im Schuljahr 2023/24 eine Ausbildung zu Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen, Physiotherapeut:innen oder medizinisch-technischen Assistent:innen begonnen, teilte Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) in Mainz mit. Das sei ein Anstieg um 20 Prozent.

Angesichts der Preissteigerungen werde das Land den Schulen ab Oktober 2023 440 Euro pro Monat erstatten, kündigte der Minister an. Insgesamt stünden für die Umsetzung der Schulgeldfreiheit rund 4,5 Millionen Euro im Landeshaushalt 2023 bereit.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern soll ab 2024 die Schulgeldfreiheit kommen. Für die Ausbildung zu Pflegeassistent:innen, Physio- und Ergotherapeut:innen an Privatschulen würden für die beiden folgenden Jahre jeweils drei Millionen Euro in den Landeshaushalt eingestellt, kündigte SPD-Fraktionschef Julian Barlen kürzlich in Schwerin an.

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