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Fachkräfteengpassanalyse 2023: Podologen können freie Stellen erst nach 181 Tagen neu besetzen

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Der Fachkräftemangel in den Gesundheits- und Pflegeberufen ist 2023 zwar leicht gesunken, liegt aber weiter auf sehr hohem Niveau. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer aktuellen „Fachkräfteengpassanalyse“ hin. Besonders deutlich fällt der Fachkräftemangel bei Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten aus. Hier gab es im vergangenen Jahr kein einziges Bundesland, in dem kein Engpass zu sehen war.

Der Analyse zufolge zeigten sich in 183 der rund 1.200 bewerteten Berufe Engpässe bei der Besetzung offener Stellen. Diese Vakanz gilt als ein Indikator für einen Engpassberuf. So blieben Stellen in der Physiotherapie durchschnittlich 166 Tage vakant, in der Sprachtherapie 146 Tage und in der Ergotherapie 106 Tage. Der Fachkräftemangel macht auch vor den Podologinnen und Podologen nicht halt: Hier dauerte es im Schnitt 181 Tage, bis eine Vakanz wieder besetzt werden konnte.

Insgesamt waren 2023 im Jahresdurchschnitt rund 493.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet, heißt es in der BA-Mitteilung. Die Hälfte der Stellenangebote richtete sich an Menschen mit einem Engpassberuf. Arbeitslose hatten dagegen sehr häufig keinen Engpassberuf. Von den arbeitslos gemeldeten Fachkräften suchten nur ein Viertel eine Beschäftigung in einem Engpassberuf.

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