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Hüftarthrose: Studie soll Nutzen von Physiotherapie bewerten

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
1 1 Minuten Lesezeit

„Hüftarthrose – Kann Physiotherapie eine Operation verzögern oder vermeiden?“ Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) arbeitet ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Federführung des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität zu Lübeck daran, diese Frage zu klären und hat nun einen vorläufigen HTA-Bericht (Health Technology Assessment) vorgelegt. Bis zum 24. September bittet das IQWiG nun um Stellungnahmen von interessierten Personen, Institutionen und (Fach-)Gesellschaften.

Die Ergebnisse dieser Anhörung können zu Änderungen und/oder Ergänzungen des vorläufigen Berichts führen. Der vorläufige HTA-Bericht ist als PDF-Datei auf der Website des IQWIG verfügbar. Für die Bewertung des Nutzens und Schadens wurden 14 geeignete Studien zugrunde gelegt, in denen verschiedenen Arten physiotherapeutischer Interventionen untersucht worden waren.

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1 Kommentar

Dr. Erich Blöchinger

Das Problem ist die Wissenschaft mit Ihrem mathematisch-statistischen Ansatz, seriös umgesetzt, ist diese in der Medizin sehr schwer und in der Physiotherapie praktisch gar nicht umsetzbar. Ursache fehlendes Wissen bei nichtakademisch ausgebildeten Therapeuten. Allein die Kontrolle der Störvariablen ist in der deutschen Physiotherapie faktisch nicht umsetzbar. Auch die Medizin hat große Defizite bei Umsetzung der externen Validität. Viel zu oft wird der Wunsch dessen befriedigt, der die Studie bezahlt. Grundsätzlich besteht aber immer ein riesiger Nachteil in der Wissenschaftlichen Welt wenn Wissen über Statistik, Methodenlehre und Testtheorie vorhanden sind.
Da hilft selbst größter Einsatz des Heilmittelerbringers nicht, wenn dienWirksamkeit nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann. Das ist auch in der „praktischen“ Medizin sehr schwierig, aber Ärzte sind damit den in Deutschland anerkannten Berufsfachschülern extrem im Vorteil. Das die TK seit Jahren schreibt , dass in Deutschland 80 - 90 % Zuviel operiert wird, wird somit keine Relevanz haben, dass sich an den Zahlen etwas durch Therapeuten etwas zum positiven verändert . Es gibt keine Alternative als mehr Wissenschaftlichkeit z.B. durch Sport- und Bewegungswissenschaften , die sind aber im Heilmittelbereich nicht vorgesehen (siehe Heilmittel-Richtlinien und Heilmittel-Katalog ) . so kann und wird das nichts werden.

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