Neun Monate nach Einführung der Blanko-Verordnung in der Ergotherapie nutzen 96 Prozent der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten diese Möglichkeit der Versorgung. Das geht aus einer Umfrage der Stiftung Gesundheit im Auftrag des Bundesverbands für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) zu den ersten Erfahrungen hervor. Nur vier Prozent gaben als Gründe für eine Nicht-Teilnahme an, zu wenig Kenntnisse zu haben, die derzeitige Form der Verordnung abzulehnen und daher nicht in der Praxis anzuwenden.
Insgesamt werde die Blanko-VO positiv bewertet. Genannt wurde u.a. die Möglichkeit, die Therapie individuell anzupassen (75 Prozent), die Variabilität der Therapiedauer (64,2 Prozent) oder die Therapiefrequenz (50 Prozent). Allerdings haben knapp die Hälfte der Befragten bislang die Erfahrung gemacht, dass Ärztinnen und Ärzte über die Blankoverordnung nur schlecht informiert seien (45 Prozent) oder manche sie sogar kategorisch ablehnen.
Die gesamten Ergebnisse der Umfrage findet Ihr hier.
In eigener Sache: Wir suchen begeisterte Ergotherapeut:innen. Ihr freut Euch über jede Blanko-VO, die Patient:innen in die Praxis bringen? Ihr habt Eure Therapie bei Blankoverordnungen umgestellt und setzt jetzt darauf, Eure Patient:innen endlich individuell und leitliniengerecht zu versorgen? Ihr habt Freude daran, mit den Möglichkeiten der Blanko-VO zu spielen, habt aber vielleicht auch den ein oder anderen Haken an dieser Art der Versorgung schon aufgespürt? Dann meldet Euch gerne bei uns. Wir sind auf der Suche nach Ergotherapeut:innen, die uns in unserem up-podcast von ihren Erfahrungen mit der Blanko-VO berichten: redaktion@up-aktuell.de
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