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iStock: Caiaimage/Trevor Adeline

Leitlinie zu Multiple Sklerose aktualisiert

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist die S2k-Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und MOG-IgG-assoziierten Erkrankungen“ kürzlich aktualisiert worden. Laut DGN ist MS mit rund 280.000 Betroffenen in Deutschland die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems junger Menschen. Die neue S2k-Leitlinie kann auf der AWMF-Website unter der Registernummer 030 – 050 abgerufen werden.

Im Kapitel zur symptomatischen Therapie empfiehlt die Leitlinie bei eingeschränkter Mobilität nun auch nach Beinahestürzen, Stürzen sowie Angst vor Stürzen zu fragen. Bei einer beeinträchtigenden Ataxie sollten insbesondere nicht-medikamentöse Maßnahmen (Physio- und Ergotherapie, Logopädie) zur Anwendung kommen. Es sollten regelmäßige koordinationsfördernde Physio- und Ergotherapien erfolgen, vorzugsweise kombiniert mit aufgabenorientiertem Training, heißt es weiter.

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