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GKV-Finanzen: Heilmittelausgaben im ersten Quartal 2025 gestiegen

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Die Heilmittelausgaben sind im ersten Quartal 2025 um 7,7 Prozent gestiegen. Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor. Die Ausgaben für Heilmittel beliefen sich auf rund 3,51 Milliarden Euro, etwa 251 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt machen die Heilmittel etwa vier Prozent der Gesamtausgaben aus. Der größte Anstieg liegt jedoch im Bereich der stationären Krankenhausaufenthalte, und auch die Verwaltungskosten der Krankenkassen sind gestiegen.

Laut BMG standen Einnahmen in Höhe von rund 88,3 Milliarden Euro Ausgaben von rund 86,5 Milliarden Euro gegenüber. Für die 94 Krankenkassen bedeutet das in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Überschuss von 1,8 Milliarden Euro. Insgesamt betrugen die Finanzreserven der Krankenkassen bis Ende März rund 3,6 Milliarden Euro. Dies entspricht im Durchschnitt 0,1 Monatsausgaben und somit nur der Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve in Höhe von 0,2 Monatsausgaben. Dem BMG zufolge täuschen die guten Zahlen. Sie seien kein Zeichen für eine sich entspannende Finanzsituation in der GKV.

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