Die Ausgaben für Heilmittel sind im ersten Halbjahr 2025 um 8,9 Prozent gestiegen. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Entwicklung der GKV-Finanzen.
Kostenentwicklung Blanko-VO „bemerkenswert“
Die Ausgaben im Heilmittelbereich beliefen sich auf insgesamt 7,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 585 Millionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bemerkenswert sei die Ausgaben-Entwicklung bei den „Blankoverordnungen“, so das BMG: Sie lagen bei 150 Millionen Euro in der Physio- und bei 137 Millionen Euro in der Ergotherapie. Mit vier Prozent ist der Anteil der Heilmittelausgaben an den Gesamtausgaben im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.
Krankenkassen: Plus von knapp 2 Mrd. Euro
Den Einnahmen der 94 gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 176,8 Milliarden Euro standen im ersten Halbjahr 2025 Ausgaben von 174,0 Milliarden Euro gegenüber. Das bedeutet ein Plus in Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Die Finanzreserven betrugen zum Halbjahresende rund 4,6 Milliarden Euro. Dies entspricht nur 0,16 Monatsausgaben und liegt damit unterhalb der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve in Höhe von 0,2 Monatsausgaben.
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