„Ach, ich mag meine Praxis. Bewährtes soll man ja nicht verändern. Warum auch?“ Aber wie wirkt die Praxis auf Eure Patient:innen? Werden deren Erwartungen erfüllt und erhalten sie die Unterstützung, die sie brauchen? Das könnt Ihr herausfinden. Setzt einfach einmal die Patientenbrille auf und lauft Eure Praxis ab – vom ersten Schritt in die Praxis bis zum Abschlussgespräch.
Diese Methode nennt sich Praxisspaziergang. Sie ist eine gute und einfache Möglichkeit, herauszufinden, welchen Herausforderungen Patient:innen in Eurer Praxis gegenüberstehen, wovon sie Euch aber nie berichten. Ein solcher Spaziergang zeigt aber auch, was bei Euch richtig gut läuft, welche Ideen super funktionieren. Und das Beste: Ihr könnt Euer gesamtes Team dazu einladen, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, gemeinsam zu lachen, Spaß zu haben und gleichzeitig Eure Abläufe, Behandlungen und Kommunikation zu verbessern. Und das ohne große Kosten.
In diesem Themenschwerpunkt zeigen wir Euch anhand von Beispielen für jede Berufsgruppe, wie so ein Praxisspaziergang aussehen kann und welche Schlussfolgerungen Ihr daraus für Euch ziehen könnt. Außerdem könnt Ihr Euch Vorlagen für einen Praxisspaziergang und die Erstellung von Personas herunterladen. Viel Spaß beim Nachmachen.
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Warum jede Praxisinhaberin einmal Patient sein sollte – zumindest für einen Tag
Je echter die Persona, desto besser die Erkenntnis
Praxisspaziergang: Vier Menschen, vier Blickwinkel – Persona 1 Nahal (Physiotherapie)
Praxisspaziergang: Menschen mit Behinderung wertschätzen – Persona 2: Vitali (Ergotherapie)
Praxisspaziergang: Begleitpersonen berücksichtigen – Persona 3: Hanna, Mutter von Amelie (Logopädie)
Praxisspaziergang als Teamevent – vom Blindflug zur gemeinsamen Erkenntnis
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