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iStock: anyaberkut

Logopädie: Verhandlungsergebnis bestätigt, neue Preise ab 1. Juli 2026

Yvonne Millar Yvonne Millar
3 1 Minuten Lesezeit

Das Warten hat ein Ende. Die Mitglieder von LOGO Deutschland haben dem Verhandlungsergebnis zwischen den maßgeblichen Berufsverbänden und der GKV „sehr deutlich zugestimmt“, wie der Verband mitteilt. Da die anderen Berufsverbände ihr Einverständnis bereits gegeben haben, könne nun das Unterschriftsverfahren eingeleitet werden.

Zu den Verhandlungsergebnissen gehört eine Preissteigerung ab Juli 2026. Die  Vergütung für alle Therapiepositionen erhöht sich dann um 6,12 Prozent. Das bedeutet etwa bei Einzeltherapie 45 Minuten eine Preissteigerung von 71,76 Euro auf 76,06 Euro.

Zudem steigen die Preise der Diagnostik- und Berichtspositionen um 3,06 Prozent. Für die Erstdiagnostik könnt Ihr dann ab 1. Juli 2026 120,86 Euro anstelle von bisher 117,27 Euro abrechen, für die Bedarfsdiagnostik 60,43 Euro statt 58,64 Euro. Ein Verordnungsbericht wird zukünftig mit 6,72 Euro (bisher 6,52 Euro) vergütet, ein Bericht auf Anforderung mit 120,86 Euro (bisher 117,27 Euro). Auch die Hausbesuchspauschale steigt um 3,06 Prozent von 22,38 Euro auf 23,06 Euro.

Die Preise gelten für mindestens neun Monate bis zum 31. März 2027.

Ein weiteres Ergebnis der Verhandlungen, über das bereits Einigkeit bestand und nicht abgestimmt wurde: Online-Fortbildungen werden Präsenzveranstaltungen gleichgestellt. Mehr dazu: up-aktuell.de/fobi-punkte

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Gunter Renner

Ich bin Parkinsonpatient und die Logopädie ist entscheidend für meine Stimmerhaltung, da die Continentale Krankenversicherung dies gar nicht kannte und Parkinson hier falsch einstufte. Jetzt bin ich 81 Jahre und bei mir wurde 2023 Parkinson festgestellt, was sich derzeit stark verschlimmert. Das mit dem Laufen habe ich bereits abgesagt, aber das Erhalten meiner Stimme ist mir sehr von Wichtigkeit, früher habe ich als Leiter des Fm-System-Zentrums sehr viel mit meinen Kameraden und zivilen Beschäftigten reden müssen, sowie auch Vorträge gehalten, was mir heute sehr schwer fallen würde. Erst durch die Logopädie konnte ich meine derzeitigen und sehr plötzlich aufgetretenen Sprachschwierigkeiten etwas verbessern. Die Logopädin gibt sich sehr viel Mühe und ich kann heute sagen, dass eine Weiterbehandlung in der Logopädie sehr wichtig für mich ist. Ich verstand es auch nicht, dass die Bezahlung von der Privaten Krankenkasse bisher nicht voll anerkannt wurde zumal ich auch Beihilfe erhielt. Helfen sie mit, dass privaten Krankenkassen der Begriff Parkinson und damit verbunden die Logopädie bekannt gemacht wird, da sie bis heute dies nicht kennen. Als Leiter in der BW musste ich immer mit meinen vollen Namen unterschreiben, auch wenn ich dies manchmal nur anzweifelte. Bei der Conti scheint es dies nicht zu geben, denn ein hingekritzelter Namen scheint hier von Bedeutung zu sein, auch wenn einem nicht bekannt ist, wer da etwas hingekritzelt hat. In der Physiotherapie habe ich stets alles zurückbekommen. Laufe kann ich höchstens 500m, ausreichend vom Parkplatz bi zur Logopädie zu kommen. Eine Antragsstellung für einen Orangenen Parkausweis läuft, die Fertigstellung war durch ständige Verschiebung des Termins zur Begutachtung meiner Pflegestufe durch die "Compass private Pflegeberatung"". Letztlich fand dieser Termin erst am 16.12. dieses Jahres statt. Bezahlung durch mich sofort, wann ich meine Gelder wieder bekomme steht auf einen anderen Blatt.

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Juliane

Was ist nah März 2027? Wird dann wieder gesenkt?

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Yvonne Millar

Hallo Juliane, keine Sorge, die Preise werden nicht wieder gesenkt. Die Preise gelten auch nach März 2027 weiter - solange bis neue Preise verhandelt werden.

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