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iStock: Harbucks

Achtung bei Infos von Social Media

Katharina Münster Katharina Münster
0 3 Minuten Lesezeit

Die meisten Eurer Patientinnen und Patienten werden eine oder mehrere Social Media-Plattformen wie TikTok und Instagram nutzen und sind dort täglich einer Fülle an Tipps, Trick und Gesundheitsversprechen ausgesetzt. „Macht diese eine Übung für drei Wochen und Ihr habt nie wieder Knieprobleme!“ oder „An diesen 5 Anzeichen erkennt Ihr, ob Euer Kind ADHS hat“. Diese Informationen schnappen sie auf und kommen dann mit ihren neuen Erkenntnissen in Eure Praxis.

Das Problem: Viele dieser Tipps sind stark vereinfacht, aus dem Zusammenhang gerissen oder schlicht falsch. Und ob die Personen in den Videos wirklich entsprechend ausgebildet sind oder nur Klicks generieren und Produkte verkaufen wollen, ist auch oft nicht sofort klar. Das betrifft nicht nur Gesundheitsthemen, sondern auch Arbeitsrecht, Praxisführung und betriebswirtschaftliche Fragen.

In unserem Artikel „TikTok ist keine verlässliche Quelle“ zeigen wir u. a.:

  • welche einfachen Fragen Ihr in der Therapie stellen könnt, um Social Media-Informationen Eurer Patient:innen zu erkennen und sinnvoll einzuordnen.
  • woran Ihr fragwürdige Inhalte erkennt und warum auch Praxisinhaber:innen und Teams bei rechtlichen und organisatorischen TikTok-Tipps besonders vorsichtig sein sollten.

Wichtig: Es gibt tolle Social Media-Accounts, die wertvolle Tipps und Inhalte bereitstellen, wichtig ist, dass Ihr einmal prüft, wer dahintersteckt und ob die Person auch wirklich das ist, was sie ausgibt zu sein.

Ihr seht: Verlässliche Informationen zu bekommen, ist manchmal gar nicht so einfach. Besonders hilfreich sind daher oft Veranstaltungen, bei denen Ihr persönlichen Kontakt habt – zu den Software- und TI-Anbietern, aber auch untereinander. Ralf und viele weitere Kolleginnen und Kollegen gehen wieder auf eine Reise durch Deutschland, um mit Euch über das Thema Digitalisierung zu sprechen, genauer über die ePA, KIM, die eVO und ganz allgemein über die TI. Kommt einfach zu einem der Termine von buchner on Tour in Eurer Nähe, stellt Eure Fragen und lasst Euch zeigen, wie Ihr mithilfe eines KI-Doku-Assistenten ganz nebenbei dokumentiert. Die Reise startet am 4. März in Frankfurt und geht am 5. März in Karlsruhe weiter. Welche Städte noch dabei sind, weitere Infos zu den Inhalten und Links zur Anmeldung findet Ihr hier: buchner.de/buchner-on-tour

Hilfreiche Infos rund um TI, Praxissoftware und Digitalisierung findet Ihr vorab auch schon auf dem buchner-YouTube-Kanal – ganz bestimmt seriös und verlässlich. 

Hinweis für Logopäd:innen: Am 6. März könnt Ihr im Rahmen des Europäischen Tags der Logopädie Expert:innen für KI Eure Fragen stellen. Mehr Infos findet Ihr hier.

Personen mit psychischen Erkrankungen brauchen Begleitung

Laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. sind in Deutschland jedes Jahr fast 28 Prozent der Erwachsenen von einer psychischen Erkrankung betroffen – also etwa 18 Millionen Menschen. Nur etwa 19 Prozent davon nehmen Kontakt zu Behandler:innen auf. Mein Highlight der Wocheist daher unser Inspirations-Thema. Ergotherapeutin Stephanie Leitold hat ein Konzept entwickelt, mit dem sich Menschen mit psychischen Erkrankungen nach einem stationären Aufenthalt wieder fit für den häuslichen Alltagmachen. Sie sagt: „Das Programm kann für jeden Einzelnen individuell angepasst werden – ohne Druck und im eigenen Tempo. Es geht darum, gemeinsam kleine Veränderungen im Alltag zu installieren und zur Routine zu machen. So erfahren die Betroffenen Stück für Stück mehr über sich und ihre Erkrankung und lernen sich besser zu verstehen.“

News aus der Ergotherapie: Die Vergütungsverhandlungen zwischen dem DVE, dem BED und dem GKV-Spitzenverband am 24. Februar wurden abgebrochen. Über die Gründe berichten der DVE und der BED.

Herzliche Grüße

Eure Katharina Münster

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