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iStock: Massonstock

Neue S2k-Leitlinie „Schwindel in der Hausarztpraxis“ veröffentlicht

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wurde kürzlich die neue S2k-Leitlinie „Schwindel in der Hausarztpraxis“ veröffentlicht. Sie empfiehlt für die Therapie von funktionellem Schwindel einen multimodalen Therapieansatz und rückt die aktive Therapie in den Fokus. Dabei spielen physiotherapeutische Maßnahmen eine zentrale Rolle. Die neue S2k-Leitlinie kann auf der AWMF-Website unter der Registernummer 053 – 018 abgerufen werden.

Schwindel ist ein häufiger Beratungsanlass in der hausärztlichen Praxis, heißt es in der Leitlinie. Sie gibt einen Überblick über die vielfältigen Ursachen für Schwindel wie kardiovaskuläre Erkrankungen, neurologische Krankheitsbilder, Stoffwechselprobleme, Medikamente oder Alkohol. Verschiedene Formen des Schwindels wie Lagerungsschwindel, Schädel-Hirn-Trauma oder Durchblutungsstörungen können durch die Verordnung von vestibulärer Rehabilitationstherapie, einer spezialisierten Physiotherapie, gebessert werden. Funktioneller Schwindel profitiert von Antidepressiva und kognitiver Verhaltenstherapie.

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