Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ist die S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)“ kürzlich aktualisiert worden. Sie ergänzt die Nationale Versorgungsleitlinie COPD und integriert die neuesten evidenzbasierten Erkenntnisse, um eine frühere und effektivere Behandlung zu ermöglichen, so die DGP.
Unter den nicht-medikamentösen Maßnahmen betonen die Leitlinienautoren u.a. auch die Bedeutung der Atemphysiotherapie. „Bei Patient:innen mit COPD und belastungsassoziierter Dyspnoe sollen atemphysiotherapeutische, ökonomisierende Selbsthilfetechniken zur Verbesserung der Dyspnoe während körperlicher Aktivitäten empfohlen werden“, heißt es in der Leitlinie. Bei jenen, die unter physiotherapeutischer Aufsicht ein Kraft- und Ausdauertraining zu Hause absolvierten, zeigte sich eine signifikante Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Verbesserung der Atemnot.
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