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iStock: peakSTOCK

Hüftdysplasie bei Kindern erfordert eine interdisziplinäre Therapie

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Unter einer neurogenen Hüftdysplasie (NHD) versteht man eine Fehlentwicklung des Hüftgelenkes, die durch Störungen des neuromuskulären Systems bedingt ist. Sie tritt bei Kindern mit neurologischer Grunderkrankung auf, besonders häufig bei infantiler Zerebralparese (IZP). Die Behandlung sollte interdisziplinär und langfristig erfolgen. Zu den Behandlungsoptionen gehören u.a. konservative Maßnahmen wie Physiotherapie zur Förderung der Beweglichkeit, spezielle Orthesen und Sitzhilfen.

Bei einer NHD führen Muskelungleichgewichte (Spastik) zu einer Fehlentwicklung der Hüftpfanne, Dezentrierung oder Verrenkung des Hüftkopfes. Die NHD verursacht Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und erfordert oft frühzeitiges multidisziplinäres Management, wie es in einem Beitrag der Fachzeitschrift „Der Orthopäde“ heißt. Die Herausforderung des Krankheitsbildes liege darin, dass sie nicht nur eine orthopädische Erkrankung ist, sondern Ausdruck einer systemischen, komplexen neurologischen Grunderkrankung, die oft eine Verzögerung der motorischen Entwicklung und andere Probleme aufweist.

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