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S2k-Leitlinie „Funktionelle Bewegungsstörungen“ aktualisiert

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Die S2k-Leitlinie „Funktionelle Bewegungsstörungen“ ist aktualisiert worden. Die neurologische Erkrankung äußert sich vor allem durch plötzlich auftretende Symptome wie Zittern (Tremor), Lähmungen, Gangstörungen oder Muskelzucken. Die Behandlung sollte daher interdisziplinär erfolgen. Die Leitlinie ist ab sofort im AWMF-Leitlinienregister unter der Nummer 030-148 frei zugänglich.

In der Physiotherapie empfehlen die Autoren aktive Therapieansätze zur Bewegungsrehabilitation, während passive Maßnahmen wie manuelle Therapie und Massage nur begrenzt eingesetzt werden sollten. In der Ergotherapie sei es das wichtigste Ziel, Patient:innen dabei zu unterstützen, den Gebrauch von Hilfsmitteln oder Orthesen idealerweise zu reduzieren oder ganz darauf verzichten zu können. Bei Patient:innen mit funktionellen Störungen die Stimme/Sprechen/Sprache/Schlucken/obere Atemwege betreffend sollte eine krankheitsspezifische Sprachtherapie/Logopädie erfolgen.

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