Therapeutinnen und Therapeuten demonstrierten vergangene Woche auf dem Friedrich‑Ebert‑Platz in Berlin gegen die im Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes vorgesehenen Sparmaßnahmen im Heilmittelbereich.
In einer symbolischen Aktion ließen die Anwesenden gemeinsam die Luft aus mitgebrachten Gymnastikbällen und machten damit auf eine aus ihrer Sicht zunehmend unter Druck geratene Versorgung aufmerksam.

Initiatorin der Aktion ist die Leipziger Logopädin Franziska Klöhn (hier im up podcast). Die aus dem Praxisalltag heraus entstandene Initiative wurde unter anderem von LOGO Deutschland und weiteren Heilmittelverbänden unterstützt.
„Die Luft geht nicht nur aus den Bällen – sie geht aus der Versorgung. Jeden Tag müssen wir Menschen abweisen, die dringend Therapie brauchen“, fasst Franziska die aktuelle Lage zusammen. Durch die geplanten Maßnahmen wie die Rückkehr zu Grundlohnsummenbindung, die Erhöhung der Zuzahlungen und den Wegfall der versorgungsbezogenen Pauschalen in der Blankoverordnung , würden sich Versorgungsengpässe in Zukunft weiter verschlimmern, warnen die Verbände.
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