Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist die S2k-Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung“ kürzlich aktualisiert worden. Im Fokus stehen u.a. erweiterte Empfehlungen zur symptomatischen Behandlung.
Bei der symptombezogenen Behandlung von MS-Betroffenen stehen nicht nur medikamentöse, sondern vor allem auch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie u.a. Physiotherapie, Ergotherapie sowie Logopädie zur Verfügung. Patient:innen mit chronischen Atemfunktionsstörungen sollten eine konsequente Pneumonieprophylaxe und -therapie erhalten. Dazu gehören Physiotherapie/Atemtherapie, deren positive Effekte bereits in früheren Studien nachgewiesen werden konnten, insbesondere bei Patient:innen mit geringer bis moderater Beeinträchtigung.
Die Leitlinie war erstmals 2021 erschienen und wird in kurzen Abständen als Living Guideline überarbeitet. Die aktuelle Fassung gilt bis Februar 2027.
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