Kürzlich ist die S2k-Leitlinie „Verletzungen der thorakolumbalen Wirbelsäule“ aktualisiert worden – unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Die Verletzung der thorakolumbalen Wirbelsäule ist eine sehr häufige und folgenschwere Verletzung mit vielen verschiedenen Behandlungsoptionen.
Die nun vorliegende Leitlinie empfiehlt bei stabilen Frakturen die konservative Therapie und als begleitende Maßnahmen Physio- und gegebenenfalls Ergotherapie. Sie betont die Wichtigkeit einer strukturierten Frühmobilisation sowie einer interdisziplinären Nachbehandlung (inklusive Physiotherapie und Ergotherapie), um langfristige funktionelle Defizite zu minimieren. Die aktuelle Leitlinie gilt bis Februar 2031.
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