Ergotherapie? Hallo?
Katharina Münster
Stellen wir uns eine typische Talkshow vor. Thema: „Kinder mit ADHS – was hilft wirklich?“ Auf dem Podium: Kinder- und Jugendpsychiatrie, Verhaltenstherapie, Medikamente. Alle haben ein Mikro, alle reden mit. Nur auf einem Stuhl sitzt ein unsichtbarer Gast. Auf dem Namensschild steht: Ergotherapie. Mikro aus. Kamera weg. Schnitt. Genauso fühlte es sich an, als neulich eine Pressemitteilung der DAK bei uns in der Redaktion landete: „DAK-Studie zu ADHS: Neudiagnosen bei Kindern steigen um 16…
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1 Kommentar
Claudia Aulemeyer
Ich behandle seit zig Jahren Kinder-und Erwachsene mit ADHS. Es gibt bei uns eine Praxis, die sich mit Ergotherapie schwer tut. Ansonsten haben die meisten Ärzte und Psychologen, inzwischen auch Psychotherapeuten, die Ergotherapie als sinnvolle Maßnahme auf dem Schirm, insbesondere wenn andere Maßnahmen nicht greifen. Es war aber ein langer Weg dorthin. Ich denke, die gute Rückmeldung von der Basis ( Eltern, Patienten) an die Ärzte über die Therapieerfolge durch die Ergotherapie hat als steter Tropfen im laufe der Jahre die Ergotherapie positiv bei den hiesigen Ärzten verankert. In Regressphasen war das früher ganz anders!
Ich behandle seit zig Jahren Kinder-und Erwachsene mit ADHS. Es gibt bei uns eine Praxis, die sich mit Ergotherapie schwer tut. Ansonsten haben die meisten Ärzte und Psychologen, inzwischen auch Psychotherapeuten, die Ergotherapie als sinnvolle Maßnahme auf dem Schirm, insbesondere wenn andere Maßnahmen nicht greifen. Es war aber ein langer Weg dorthin. Ich denke, die gute Rückmeldung von der Basis ( Eltern, Patienten) an die Ärzte über die Therapieerfolge durch die Ergotherapie hat als steter Tropfen im laufe der Jahre die Ergotherapie positiv bei den hiesigen Ärzten verankert. In Regressphasen war das früher ganz anders!