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Kinder mit Down-Syndrom: Gleichgewicht mit Physiotherapie bessern

Katrin Schwabe-Fleitmann Katrin Schwabe-Fleitmann
0 1 Minuten Lesezeit

Kinder mit Down-Syndrom (DS) haben häufig eine schlechte Gleichgewichts- und Haltungskontrolle. Ursache sind multisystemische Beeinträchtigungen, die das muskuloskelettale, neurologische, kardiovaskuläre und sensorische System betreffen. Dies kann sich negativ auf die motorische Entwicklung und funktionelle Leistungsfähigkeit auswirken. Ein aktueller systematischer Review, der kürzlich in der Fachzeitschrift „European Journal of Pediatrics“ veröffentlicht wurde, belegt, dass gezielte physiotherapeutische Interventionen das Gleichgewicht bei Kindern mit DS signifikant verbessern. 

Die konventionelle Physiotherapie für Kinder mit DS konzentriert sich auf Kräftigungsübungen, Dehnen, Gleichgewichts- und Gangtraining. In den letzten Jahren ist jedoch eine breite Palette von physiotherapeutischen Interventionen entstanden, darunter technologiegestützte Rehabilitation, Dual-Task-Training, aufgabenorientierte Übungsprogramme und andere innovative therapeutische Ansätze. Eine Kombination aus beiden Ansätzen erzielten dabei die besten Ergebnisse.

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