Ausgabe up 05-2017 | Rubrik Branchennews

Technik für Patienten: Gesundheitsberufe diskutieren Digitalisierung

vom: 06.04.2017

Die Digitalisierung wird die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen verändern und neue Kompetenzen erforderlich machen. Die Fragen, die dadurch aufkommen, waren Thema der 29. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen. Sie fand Anfang März im Haus der Bundesärztekammer (BÄK) in Berlin statt. Darüber berichtet die Bundesärztekammer in einer Pressemitteilung.

Die Teilnehmer diskutierten die Chancen durch technische Neuerungen und die Vernetzung des Gesundheitswesens. Damit das System davon profitieren kann, müssten sich die technischen Möglichkeiten  ohne Reibungsverluste in die  Arbeitsabläufe einfügen, so Dr. med. Max Kaplan, Vize-Präsident der BÄK und Vorsitzender der Fachberufekonferenz. Dafür wiederum müssten die  Mitarbeiter im Gesundheitswesen ihr fachliches Know-how einbringen.

<h4>Therapeuten sollen Patienten zu digitalen Angeboten beraten können</h4>

Auf Ärzte und Beschäftigte der Gesundheitsfachberufe kämen zudem ganze neue Anforderungen zu. Damit sie die elektronischen Möglichkeiten optimal nutzen können, seien verstärkt Anstrengungen bei der Aus- und Fortbildung nötig, folgerten die Konferenzeilnehmer. Gesundheitsberufe müssten gewähren Patienten zu digitalen Angeboten wie Gesundheits-Apps kompetent beraten können, etwa was Qualität und Datensicherheit angeht.

Einem Bericht des Ärzteblatts zufolge kamen auf der Konferenz auch Positivbeispiele zur Sprache: die Online-Version der Kasseler Stottertherapie zum Beispiel (up berichtete) sowie eine speziell für Aphasiepatienten entwickelte App, die ergänzend zur Präsenztherapie genutzt wird.

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