Ausgabe up 12-2017 | Rubrik Branchennews

Urteil: Craniosacrale Therapie auf Verordnung erlaubt

vom: 05.12.2017

Die Werbung für die Craniosacrale Therapie kann auch ohne Heilpraktikererlaubnis erlaubt sein – jedenfalls dann, wenn eine Verordnung vorliegt. Das hat kürzlich das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main (Aktenzeichen: 6 U 140/17) entschieden.

Im vorliegenden Fall hatte eine Physiotherapeutin damit geworben, die Craniosacrale Therapie nach Upledger abzugeben. Zwar erfülle die Anwendung dieser Therapie „unstreitig den Begriff der Ausübung von Heilkunde im Sinne von § 1 Heilpraktikergesetz (HeilPrG)“, so die Richter. Eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung gemäß der verfassungsrechtlichen Gründe habe jedoch nicht bestanden (Bundesverfassungsgericht, Aktenzeichen: 1 BvR 1226/06).


Bildnachweis: iStock, Nik01ay

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